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Chronik

Manche gute Ideen brauchen ihre Zeit. Als 1937 zwölf Mineralbrunnen aus dem Rheinland Möglichkeiten für eine Kooperation ausloten, können sie auf ihre eigenen Vorarbeiten aufbauen. Sie sind bereits über 30 Jahre im Deutschen Mineralbrunnen-Verband organisiert. Mehr als 50 Jahre liegt der erste Versuch zurück, ein gemeinsames Brunneneinheitsgebinde einzuführen. Und etwa 20 Jahre zuvor, im Jahr 1918, gab es einen ersten, erfolglosen Versuch, eine Einkaufsgenossenschaft für Mineralbrunnen zu gründen.

  • 1937



    Zwölf Mineralbrunnen aus dem Rheinland gründen die „Cola-Getränke Herstellungs- und Vertriebsgenossenschaft eGmbH“. Das Ziel lautet, sich mit einem gemeinschaftlichen Produkt in einem immer stärker umkämpften Markt zu positionieren.  

    • 1949

      Nachdem die Aktivitäten der Genossenschaft während des Krieges ruhten, fassen die Mineralbrunnen nun den Entschluss, ihre Genossenschaft in eine Einkaufsgenossenschaft umzuwandeln. Der Name wird in „Genossenschaft Deutscher Brunnen eGmbH“ geändert.

      • 1952

        Die GDB erkennt die enormen Wirtschaftlichkeitspotenziale in der Verwendung einheitlicher Flaschen und Kästen. Der Startschuss für die erste Brunneneinheitsflasche – eine 0,7 l Flasche mit Hebelverschluss – fällt in diesem Jahr.

        • 1960


          Der wirtschaftliche Erfolg der GDB drückt sich auch in Zahlen aus. Die Zahl der Mitglieder wächst von 49 im Jahr 1949 auf nun 133. Auch der Umsatz steigt kontinuierlich.

          • 1969


            Mit der Perlenflasche wird eine technische und gestalterische Innovation eingeführt. Die 73 Mio. ausgelieferten Exemplare im Jahr ihrer Einführung künden bereits vom Erfolg der Perlenflasche, die den Weg für den Siegeszug von Mineralwasser zum beliebtesten alkoholfreien Getränk der Deutschen ebnet.

          • 1982





            Die Perlenflasche erhält für ihr Design den Bundespreis „Gute Form“ des Bundespräsidenten. Ein Jahr später bekommt sie mit der grünen 0,75 l Brunneneinheitsflasche für stille Wässer und Heilwässer eine Schwester.

          • 1990




            Mit der Wiedervereinigung betritt eine große Zahl ostdeutscher Brunnen den Markt – erstausgestattet mit Flaschen und Kästen der GDB. Gleichzeitig sorgt die Wende für einen sprunghaften Absatzanstieg bei der deutschen Brunnenindustrie.

          • 1999




            Die 1996 eingeführte PET-Flasche für Mineralwassererfrischungsgetränke erweist sich als Erfolg. Nach ausführlichen Tests zur Verwendbarkeit von PET für das reine Naturprodukt Mineralwasser kommt 1999 eine 1,0 l PET-Mehrwegflasche im Perlenflaschendesign auf den Markt.

          • 2003


            Das Pflichtpfand auf Einwegverpackungen wird eingeführt. Der Jahrhundertsommer beschert der Branche und ihrer Genossenschaft Rekordzahlen.

          • 2005

            Die GDB, Rhenus und PETCYCLE gründen die INTERCYCLE GmbH, deren Aufgabe unter anderem das Pfandclearing und die Bündelung von Einwegpfandansprüchen ist. Die GDB zeigt, dass sie innovative Lösungen für neue Probleme finden kann.

          • 2012


            Unter dem Motto „75 Jahre Erfahrung - Kompetenz für die Zukunft" feiert die Genossenschaft Deutscher Brunnen ihr 75-jähriges Gründungsjubiläum.